Eingewachsene Haare

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Eingewachsene Haare – das Problem unter der Haut

Nach der Rasur oder dem Epilieren sind Reinigungswasser bzw. Pflegecremes angesagt – der hautberuhigende und geschmeidige Effekt wird als angenehme Erholung empfunden. Eine solche Pflege für die Haut ist jedoch nicht nur für das aktuelle Wohlbefinden hilfreich, sondern entwickelt auch eine positive Langzeitwirkung. Den die adstringierenden Bestandteile der Pflegemittel verhindern die Bildung von unangenehmen Pickeln und Klümpchen unter der Haut, die durch eingewachsene Haare entstehen.

 

Eingewachsene Haare – wie kommt es zum Problem?

Nach der Rasur sind die Haarenden gestochen scharf, manche Follikel haben ihre Lage verändert – und in der nächsten Wachstumsphase kann das Haar schräg in die Haut einwachsen. Bei Menschen mit krausen Haar dringen die Haarenden sogar wieder von außen in die Haut ein. Andere Ursachen für eingewachsene Haare sind Hautschuppen, die den Haartrichter verschließen, oder zu enge Kleidung, die durch Reibung auf der Haut ständig Haarenden kappt. Das Ergebnis: Nach einiger Zeit bilden sich kleine Klümpchen in der Haut, die nicht nur unschön wirken, sondern auch schmerzhaft auf Berührungen reagieren.

 

Eingewachsene Haare – was kann man dagegen tun?

Die Pflegemittel nach der Rasur helfen der Haut, die aufgerissenen Poren schnell wieder zu schließen. Der Fachbegriff dafür lautet „adstringieren“. Er leitet sich vom Lateinischen ab „adstringere“ ab, das sich mit „zusammenziehen“ oder „festschnüren“ übersetzen lässt. Im Pflegebereich für die Haut ist damit das Zusammenziehen der Poren gemeint. Das ist nicht nur nach einer Irritation der Haut nötig, sondern auch generell hilfreich, um großporige Hautöffnungen zu vermeiden. Große Poren lassen mehr Talg austreten und lassen die Haut fettig erscheinen. Im Fall der eingewachsenen Haare sorgen die Adstringenzien dafür, dass die obere Hautschicht schnell wieder verdichtet wird. Das unterstützt den Haarwuchs in der Richtung, auf die er eigentlich von der Natur programmiert ist: nach außen.

Aber Pflegecremes sind nur ein Hilfsmittel. Sie bieten keinen vollständigen Schutz vor dem Einwachsen der Haare in die Haut. Wenn eingewachsene Haare schnell erkannt werden, lässt sich das Problem noch mit der Pinzette erledigen. Aber wenn der Prozess weiter fortgeschritten ist, helfen nur noch eine Laserbehandlung oder IPL. Damit werden auch Entzündungen vermieden, die durch mechanische Einwirkungen leicht entstehen.

 

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